The Mystery Blogger Award

So, nun habe ich es endlich mal geschafft und konnte den Beitrag zum Mystery Blogger Award schreiben und veröffentlichen. Denn ich wurde schon Mitte Januar von Sabine dazu eingeladen, die den sehr interessanten Blog dagehtwas betreibt. Herzlichen Dank dafür und gerne beteilige mich – wenn auch sehr verspätet. 🙂 Warum es so lange gedauert hat? Das hat teils mit der Erkältungswelle zu tun, von der ich leider auch nicht verschont geblieben bin und die mich fast zwei Wochen „außer Gefecht“ gesetzt hat. Und ein weiterer Grund für die Verzögerung besteht in einem Geheimnis. Aber eins nach dem anderen…

Mystery Blogger Award

Zunächst mal kurz zum Hintergrund: Dieser Mystery Blogger Award wurde von der Literaturstudentin Okoto Oke Enigma ins Leben gerufen, die hierzu natürlich auch einen schönen Blog betreibt.
Der Award ist eine gute Idee, wie ich finde, denn  so kann man auf neue und interessante Blogs stoßen, eine Freundes-Community aufbauen – und es macht auch noch Spaß!

Dabei gibt es zunächst einmal ein paar Regeln zu beachten:
1. Man muss das Logo des Awards in den jeweiligen Blogbeitrag einstellen.
2.
Die Regeln müssen aufgelistet werden.
3.
Auch soll man der Person danken, von der man eingeladen wurde, und einen Link zu ihrem Blog einfügen.
4.
Natürlich soll man die Urheberin des Awards nennen und ebenso einen Link zu ihrem Blog beifügen.

Und nun geht’s ans Eingemachte:
5.
Man soll den Lesern drei geheime Dinge über sich selbst erzählen.
6. Dann soll man die fünf Fragen beantworten, die man von der nominierenden Person gestellt bekommen hat.
7. Schließlich soll man zehn bis zwanzig Personen für die Teilnahme am Award nominieren.
8.
Und natürlich soll man diese Nominierten auch darüber informieren, indem man in einem ihrer Blog-Beiträge einen entsprechenden Kommentar hinterlässt.
9.
Diesen Nominierten stellt man auch wieder fünf Fragen; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
10.
Und zuletzt soll man noch einen Link zu den eigenen besten Posts einbauen.

Nun also zunächst mal zu den Fragen, die mir Sabine gestellt hat:

1.) Was ist für dich persönlich dein größter Garten-/Balkonerfolg? (entweder insgesamt oder im letzten Jahr)
Im letzten Jahr bestand mein größer Gartenerfolg aus mehrfachem Quak… Ich hatte im Frühling einen neuen Naturteich angelegt und binnen wenigen Wochen waren nicht nur Ruderwanzen, Wasserläufer und Libellen parat.

Libelle auf dem Laubschutznetz
Libelle auf dem Laubschutznetz

Nein, es folgte gleich eine ganze Schar an Fröschen. Es waren genau genommen neun, wobei die meisten zu den Teichfröschen gehörten, bei zwei Tieren denke ist, dass es Wasserfrösche waren. Ein Quaken aus dem Trockenmauer-Haufen, den ich hinter dem Teich aufgeschichtet habe, ließ mich außerdem einen Laubfrosch vermuten. Allerdings habe ich ihn nicht gesehen und dieser Frosch schien äußerst scheu zu sein, verstummte schon, wenn ich mich auf leisen Sohlen fünf Meter näherte. Ich bin schon gespannt, was mich dieses Jahr erwartet. Die Schwimm-Insel mit fleischfressenden Schlauchpflanzen und Sonnentau hat den Winter jedenfalls bisher gut überstanden, das Wasser ist klar und man kann die Unterwasser- und Schwimmpflanzen sehr gut erkennen. Sie sind in der Zwischenzeit riesig geworden. Speziell die Krebsschere ist beeindruckend.

2.) Bist du eher ein „Katzen-“ oder eher ein „Hundemensch“?
Ich würde eher sagen, ich bin ein Katzenmensch. Zwar hatte meine Großmutter lange Zeit eine liebe Boxer-Schäferhund-Mischlingsdame, die das stolze Alter von 18 Jahren erreichte und mit der ich öfters mal Gassi ging. Und diesen Hund liebte ich sehr. Doch kann ich es nach so vielen eigenen und fremden Katzen, die ich schon streichelte, hegte und pflegte, nicht verleugnen: Ja, ich bin ein Katzenmensch.
Als ich noch Kind war, hatten meine Eltern streunende Katzen gefüttert. Die erste Katze war Rapunzel, und sie war eine Glückskatze. Natürlich war sie wild, man konnte sie nicht einfangen und zum Tierarzt bringen und so war sie auch nicht kastriert. Die Folge waren vier kleine Kätzchen, von denen drei leider im Tierheim landeten. Ein schwarzer Kater namens Jonny blieb bei uns und lebte einige Zeit hier, während Rapunzel kastriert werden musste und danach nicht mehr auftauchte. Jonny lag irgendwann überfahren auf der Straße, was für mich damals recht traumatisch war.
Doch es dauerte nicht lang und es tauchte eine neue Katze auf: Nancy
Und sie hatte vier Junge mit im Schlepptau, nachdem sie sich zunächst alleine an die Futterstelle gewagt hatte. Irgendwann verschwand die recht alte, grau getigerte Katzendame und zurück blieben ihre vier Nachkommen. Zwei davon verschwanden kurz darauf und es blieben zwei grau getigerte zurück. Die Katze Jessy und der Kater Benji. Jessy verschwand auch leider irgendwann und zurück blieb der treue Kater als reiner Freigänger.
In einem Sommerurlaub verschwand auch er und tauchte erst sechs Wochen später wieder auf – hinkend und mit nur noch einem Auge. Der Tierarzt stellte fest, dass er wohl in eine Schlagfalle geraten war, was sein Becken gebrochen hatte. Und offenbar hatte man auch noch mit Schrot-Munition auf ihn geschossen, die im Körper steckte und der auch sein Auge zum Opfer gefallen war. Doch er war ein zäher Kerl, lebte noch einige Jahre.
Nun folgten nur Katzen-Gastspiele. Eine kleine Katze lief mir zu und durfte zunächst im Gartenhaus die Nächte verbringen. Aufgrund ihres Schnurrens war der Name Schnurri nahe liegend, wenn auch eigentlich so nicht bekannt. Recht bald fand sich jedoch der wirkliche Besitzer in der Nachbarschaft, wobei Schnurri immer froh (mit so einem irren Glöckchen am Hals) durch die Gärten zu mir kam. Ein anderer Nachbar legte sich zwei Katzen zu, die auch hier ab und zu auftauchten.
Und dann folgte meine erste Wohnungskatze. Sie hieß Tinka, war schwarz und ihr Fell leuchtete in der Sonne immer rehbraun. Sie war sehr verschmust, verspielt und recht glücklich. Vom Katzengeschirr hielt sie allerdings herzlich wenig, sodass ein „Gassi-Gehen“ durch den Garten nicht möglich war. Angeschnallt legte sie sich knurrend auf den Boden und ich hatte wirklich zu kämpfen, ihr dieses Geschirr wieder zu entfernen. Sie war sehr verschmust und anhänglich, spielte sehr gerne und war wunderschön.

Tinka
Tinka

Leider erkrankte an einer Nierenfunktionsstörung, musste oft Antibiotika und Diätfutter zu sich nehmen und starb viel zu früh an einem Lebertumor.

Auf sie folgte meine Cindy – die einäugige Banditin aus der rheinhessischen Provinz. Sie ist eine dreifarbige „Glückskatze“, wobei man wohl an dieser Färbung bereits aus der Ferne sieht, dass es sich um eine Katze handeln muss, und nicht um einen Kater. Denn es gibt nur Katzen mit dieser schwarz-weiß-rotbraunen Farbe. Sie lebt auch in der Wohnung, aber liebt es, am Katzengeschirr durch den Garten zu streifen. Sie hat ein so genanntes Mikroauge, was genetisch bedingt ist und wodurch sie nur ein Auge hat.

Meine dreifarbige Glückkatze Cindy schlafend
Cindy

Das schränkt sie nicht sehr stark ein. Aber ein Freigang ohne Leine ist mir zu gefährlich, da ich an einer Hauptdurchgangsstraße wohne.
Wie gefährlich dies sein kann, zeigt das Schicksal meiner Lizzy. Diese schwarzweiße Katze war mir eines Tages zugelaufen und hinkte derart stark, dass ich sie direkt zum Tierarzt brachte. Der stellte einen Beinbruch fest und operierte sie. Etwa zwei Wochen in der Wohnung machten ihr zu schaffen, wobei sie sich mit meiner Cindy überhaupt nicht verstand und separat in einem Raum saß. Als sie wieder raus durfte, war sie glücklich und wieder fit wie ein Turnschuh. Ein Besitzer fand sich nie, sie hatte keinen Chip. So bekam sie eine Katzenklappe und einen kuscheligen Platz im Keller.

Meine schwarz-weiße Katze Lizzy
Lizzy

Sie war extrem verschmust, aber auch verspielt und brachte öfters mal allerlei erlegtes Getier vorbei. Eines Morgens jedoch lag sie überfahren auf der Straße, denn sie war schon manchmal etwas leichtsinnig. Gleichzeitig gibt es hier einige Raser und so kam eines zum anderen…

Ein kleines Gastspiel gab der Kater namens Gandalf, der sehr abgemagert zu mir kam und sich hier durch futterte. Er wurde offenbar nicht vermisst und auch die Suche nach einem Besitzer blieb erfolglos. Anfangs war er friedlich auch gegenüber meiner Cindy. Dann wurde er sogar verschmust und ich konnte nicht anders, als den Armen zu streicheln. Doch das war ein Fehler! Er war nun der Boss und verscheuchte nicht nur die damals noch lebende Lizzy. Er trieb sogar meine Cindy in die Flucht, als sie sich aus dem Geschirr los riss, um zu fliehen und auf den Baum zu klettern. Dort konnte sie sich nicht halten und fiel geradewegs ins eiskalte Wasser des Gartenteichs, was ihr eine angehende Lungenentzündung bescherte. Der Kater musste wieder auf Abstand gehalten werden – so viel stand fest. Fürs Tierheim einfangen ließ er sich partout nicht. Er erhielt noch Futter, aber bald war er verschwunden und tauchte (was mir heute ein Mysterium ist) im etwa 30 km entfernten Alzey wieder auf. Vielleicht hatte er eine Mitfahrgelegenheit genutzt.

Gandalf der Streuner - ein weißgrauer Kater
Gandalf

Zuletzt folgte dann ein ganz edler Zeitgenosse: Ein Maine Coon-Kater, der hier einfach so auftauchte. Er war weder gechipt, noch tätowiert. Er wurde nirgendwo vermisst und war sehr anhänglich, friedlich und verschmust. Auf einen Aufruf über die Tierheime meldete sich schließlich eine Frau aus dem 40 Kilometer entfernten Hochheim auf der anderen Rheinseite. Sie war sich sicher, dass dieser Kater auf dem Bild ihrer war. Also kam sie vorbei und wollte ihn abholen. Ernüchtert stellte sie fest, dass es sich doch nicht um ihren vermissten Schmusekater handelte und meine Hoffnung war zunächst zerschlagen. Dann jedoch meldete sie sich nach ein paar Wochen und bot an, den Kater bei sich aufzunehmen, da ihrer ohnehin nicht wieder auftauchte und er bei mir definitiv nicht bleiben konnte. Denn er konnte ja nicht in die Wohnung, war völlig zerzaust durch das dicke Fell. Und eines Abends hatte er es sogar gewagt, in die große Birke vorm Haus zu klettern, da ich mein Fenster im obersten Stockwerk geöffnet hatte. Offenbar wollte er rein und riskierte dafür Kopf und Kragen. Schließlich landete der rheinland-pfälzische Kater dann in Hessen und vor allem in guten Händen.

Minou - ein zugelaufener Maine Coon-Kater
Minou

Ja, doch: Ich würde schon sagen, ich bin eher ein Katzen-Mensch… 😉 So lang sollte die Geschichte jetzt eigentlich gar nicht werden…

3.) Hast du ein liebstes Online-Koch- oder Backrezept?
Ich liebe ja Schoko-Cookies und da habe ich mir aus dem Netz ein wenig Inspiration geholt. Dieses Rezept habe ich dann etwas abgewandelt. Besonders lecker (und wahrscheinlich auch gesund) ist meine „grüne“ Variante:

250 g Dinkelmehl
Etwa 100 ml Rapsöl
2 Eier
100 – 150 g brauner Rohrzucker
2 Eier
Ein TL Matcha-Pulver
100 g Zartbitter-Schokolade (mind. 80%), in kleine Stückchen zerstoßen mit dem Messer
Ein wenig Milch, damit der Teig besser verarbeitet werden kann.
Das alles mische ich dann, packe es in kleinen Häufchen auf ein Backblech, das ich mit etwas Margarine einstreiche. Die Cookies werden dann 20 Minuten bei 170°C gebacken, bis man am unteren Rand des Teigs eine leichte Braunfärbung erkennt.
Ich habe auch schon die Variante mit Buchweizen-Mehl ausprobiert, die lecker aber dafür etwas fester wurde. Sie ist aber die ideale Alternative für alle mit Gluten-Unverträglichkeit.

4.) Hast du schon mal im Wald übernachtet? Falls ja, wie war´s? Falls nein, würdest du das gerne mal machen?
Leider habe ich das bisher noch nicht, würde es aber gerne mal machen. Ich stelle es mir sehr spannend vor. – Vielleicht in einem Baumhaus, wo man die nächtlichen Geräusche hören kann. Mal schauen, ob es mich dieses Jahr im Sommer in die Röhn verschlägt und dort gibt es ja vielleicht auch einen schönen Anbieter für Baumhaus-Übernachtungen.

5.) Du hast drei Wünsche frei: einen für deinen Garten/Balkon, einen für dein Dorf/ deine Stadt und einen für die Welt. Was wünschst du dir?
Für meinen Garten wünsche ich mir für dieses Jahr definitiv weniger Nacktschnecken. Für meine Gemeinde wünsche ich mir mehr ökologisches Bewusstsein und eine Abkehr vom Glyphosat und anderen chemischen Keulen in den Weinbergen.
Und für die Welt wünsche ich mir ein Wegfall der Gier. Denn würde diese verschwinden, wären fast alle Probleme unserer Zeit gelöst und es könnte eine neue Zeit anbrechen.

Nun zu meinen drei geheimen Dingen:
So viele Geheimnisse habe ich gar nicht, aber ich fange einfach mal an.

Geheimnis eins hat etwas mit der Freude zu tun, die ich verspürte, als neun Frösche in meinem Teich quakten.
Vor etwa 15 Jahren passierte eine leider traurige aber auch haarsträubende Sache in meinem Garten. Ich hatte damals schon einen etwas kleineren Naturteich mit Fröschen und mein Vater grub ein Stück entfernt vom Teich das Beet um. Plötzlich rief er mich zu sich und zeigte mir, worauf er gestoßen war: Ein Frosch hatte offenbar in einem Mauseloch überwintern wollen und mein Vater hatte ihn mit dem Spaten erwischt. Ein Bein war ab! Doch er lebte noch.
Schockiert packten wir den Quaker ein und fuhren schleunigst nach Hause, um beim Tierarzt anzurufen. Der war natürlich nicht da, denn es war ein Samstag. So riefen wir bei der Tierklinik an, die an die Polizei verwies. Dort könne man den zuständigen Amtstierarzt kontaktieren. Auf die Frage, ob es hier auch eine Telefonnummer gäbe, kam die Antwort, wir sollten die 110 wählen. Etwas komisch kam uns das schon vor. Doch dem Herrn der Rettungsleitstelle noch viel mehr. Der fragte uns, ob wir ihn veräppeln wollten und es sei zu früh für einen Aprilscherz.
So riefen wir wieder bei der Tierklinik an und man bat uns vorbei zu kommen. Die Klinik lag im 30 Kilometer entfernten Alzey. Dort angekommen stellte die Ärztin fest, dass leider zu viel Haut abgerissen sei und schläferte den armen, noch in der Winterstarre befindlichen Frosch ein. So ist mein erstes Geheimnis: Ich habe indirekt einen Frosch auf dem Gewissen und freue mich daher sehr über jeden, der in einem Teich quakt.

Das zweite Geheimnis hat etwas mit meinem Krimi Unser aller Erbe zu tun. Ich habe es dort ein Stück weit mit eingebaut. Denn der Krimi handelt u.a. von Island, den nordischen Heldensagen und den dort noch sehr präsenten Naturgeistern. Ein wenig fühle ich mich dieser Philosophie nahe und – ja – ich bin der Meinung, dass hinter einem Baum mehr steckt, als nur ein Stamm, Äste, Blätter und Holz. Bäume können Kraft geben, sie können magische Orte und Heimat darstellen. Auch spüre ich z.B. einen Funken Magie, wenn ein Admiral-Falter im Sommer durch die Gegend flattert und bereitwillig auf meiner Hand landet.

Admiral
Admiral

Das dritte Geheimnis besteht aus einem Traum, den ich nächstes Jahr zum 40. Geburtstag in die Realität umsetzen möchte. Er steht auf Rädern, ist nicht sehr groß, eher minimalistisch, kann autark sein und wäre dann in jedem Fall klein aber mein: Ein Tiny-House
Der Trend kommt aus den USA und greift in Deutschland auch schon längere Zeit um sich. Diese Art von Tiny-House ist eine ganz praktische, denn es handelt sich tatsächlich um eine voll ausgestattete Wohnung auf vier Rädern. Sicher hat sie nicht sehr viel Platz, doch wer nicht viel Platz hat, der hat auch nichts Überflüssiges.
Momentan wohne ich in einer kleinen Dachgeschosswohnung und wollte schon längere Zeit hinterm Haus meiner Eltern einen freien Platz nutzen, um zu bauen. Da war auch schon alles in trockenen Tüchern: Die Baupläne gefertigt, die Baugenehmigung erteilt, die ersten Angebote von Baufirmen eingeholt. Leider gab es hier eine Unstimmigkeit wegen den Baukosten, die sich nach Ende der Planung verdoppelt hatten. Sicher hätte ich die niedrigen Bauzinsen nutzen und für diese 100.000 Euro bei der Bank ein Darlehen beantragen können. Doch war es mir zu riskant, denn ich halte nicht viel von einem Leben auf Pump. Das macht die Menschheit schon zu genüge – finanziell und ökologisch.
Zu groß wäre mir außerdem der Druck gewesen, bis zum Beginn der Rente regelmäßig abzahlen zu müssen. Über allem schwebte zudem die Angst vor der Arbeitslosigkeit.
So ließ ich es dabei beruhen und wartete zunächst auf den Lottogewinn, der natürlich nicht kam. Vor etwa einem Jahr entdeckte ich allerdings die ersten Berichte über so genannte Tiny-Häuser, die man durchaus zu erschwinglichen Preisen erstehen kann. Man hat nicht das Risiko der Statik, das nach Baubeginn die Kosten noch weiter in die Höhe treiben könnte. Man kann auch vieles selbst machen – speziell den Innenausbau. Und je nach Größe sind die Modelle schon zwischen 25.000 bis 40.000 Euro zu haben. Somit könnte ich sie selbst finanzieren. Nun sind zwanzig Quadratmeter Wohnfläche nicht wirklich riesig. Doch wer sich schon mit dem Gedanken des Minimalismus auseinander gesetzt, und sich gefragt hat, was er denn von den 10.000 Dingen in seinen Schränken, an den Wänden oder in den Schubladen so alles wirklich braucht, der macht sich schließlich auch Gedanken darüber, ob ihm zwanzig Quadratmeter nicht doch ausreichen. Mehr Minimalismus in der Wohnung bedeutet auch weniger Verpflichtungen und einen klareren Geist.
Meine Vorstellung ist außerdem, das Tiny-Haus durch Solarstrom und einen kleinen Windgenerator teilweise autark mit Strom versorgen zu können. Ein kleiner, solargestützter Warmwasserspeicher und ein Holzofen werden die Klimabilanz dieser Wohnung noch weiter verbessern. Regenwasser für die Klospülung lässt sich hier einfacher nutzen und so wird das Tiny-Haus auch aus Sicht des ökologischen Fußabdruckes minimalistisch.
Ich werde hier natürlich darüber berichten.

Und nun noch das (vierte) Geheimnis, wegen dem ich auch erst jetzt dazu gekommen bin, diesen Text zu schreiben. In meinem Garten werden bald einige Wachteln einziehen. Hierzu habe ich die letzten Wochen eine vernachlässigte Gartenecke mal grundsätzlich überarbeitet und stückchenweise entstand hieraus eine Voliere auf einer Fläche von 4,50 m x 2,50 m und auf einer Höhe von 2 Metern. Es gibt noch eine große Besonderheit, über die ich hier berichten werde. Aber das ist nun wirklich noch geheim und ich habe fürs erste genügend geheime Dinge ausgeplaudert… 🙂 Mehr dazu in kürze auf diesem Blog…

Die Nominierung
So, nun geht’s noch um die Nominierung zum Mystery Blogger Award. Das ist für mich jetzt der schwierigste Teil, denn zwar habe ich sehr viele interessante Blogs im Sinn, die ich gerne für den Award einladen möchte. Doch weiß ich natürlich nicht, wer eventuell schon am Award teilgenommen oder vielleicht auch gar keine Lust zur Teilnahme hat. Daher lade ich einfach mal ein und freue mich über jeden, der meiner Einladung folgt. 🙂

Von hier

Martin Králik

Herbalecca

Pflanzwas

Nicole

Schwedenlichter

Karo-Tina Aldente

Sophie forscht & schreibt

Feines-und-Kleines

Thomas Stiegler

Pia_si

Marlene

 Hier nun meine fünf Fragen an euch:

1. Machst Du lieber Urlaub am Meer oder in den Bergen – und warum ist das so? Was fasziniert Dich jeweils an der Landschaft?

2. Glaubst Du an einen direkten Einfluss des Mondes auf uns Menschen?

3. Was ist Dein Lieblingstier und warum?

4. Welche Frage würdest Du Dir selbst hier stellen und was wäre Deine Antwort darauf? (das wäre nun die lustige Frage)

5. Da ich gerne Koche möchte ich Dich auch fragen, was Dein Lieblingsrezept ist. Und als Zusatzfrage in diesem Bereich: Hast Du beim Kochen schon mal Brennnesseln ausprobiert und wie haben sie Dir geschmeckt?

So, und nun noch die Bonus-Frage: Was hilft sicher und dauerhaft gegen Reizhusten? 😉 Ich koche mir jetzt gleich einen Thymian-Tee, der leider nur zeitlich begrenzt den Reiz nimmt. Und wahrscheinlich bleibt mir nur Abwarten und Tee trinken…

Ja, und was man am Ende noch angeben soll sind die erfolgreichsten Posts. Hierzu zählt ein Artikel zum Bienensterben aus dem Jahr 2017: Friede, Freude, Honigkuchen
Es folgt ein Beitrag zur Frage, ob denn wirklich alles „bio“ ist, wo „bio“ drauf steht: Alles Bio oder was?
Und der dritte Beitrag behandelt die Frage nach der Selbstversorgung.

 

 

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6 Gedanken zu “The Mystery Blogger Award

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