Gesicht-Gedicht V

Geklonte und für die Autoindustrie gequälte Affen… Aus gegebenem Anlass kommt heute bei mir ein Primat zu Wort und er hat eine deutliche Botschaft parat. Es wird aber auch langsam Zeit, dem nächsten Verwandten der Menschheit Gehör zu schenken. Er hat einiges zu berichten: Über die vielen tausenden seiner Art, die ihr Leben in Versuchslaboren fristen und verlieren; die ungezählten Orang-Utans, deren Lebensraum man abfackelt, abholzt, die man gefangen nimmt, in Käfigen hält und prostituiert (ja, richtig gelesen, mehr dazu hier!); über viele Berggorillas, deren Wälder man vernichtet,… Also: Hören wir ihm zu.

 

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16 Gedanken zu “Gesicht-Gedicht V

      • Wie wahr! Und wie schlimm. Und erschreckend, wie viele Menschen gar nicht wissen, was geschieht. Z.B. ist vielen ja gar nicht klar, dass Kühe nicht einfach so Milch geben, sondern dass sie dafür ein Kalb gebären müssen – und was dann mit dem Kalb passiert usw. Dies ein noch relativ „harmloses“ Beispiel…

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      • Richtig, wenn die Menschen wüssten, was genau geschieht, hätten wir wahrscheinlich einige Probleme weniger. Die Massentierhaltung z.B. gäbe es wahrscheinlich nicht mehr in dem Ausmaß und es würden einige mehr vegetarisch und vegan leben. Es gab ja schon Versuche, in denen an einem Stand lebende Tiere standen und man sich aussuchen konnte, aus welchem Tier eine Fleischmahlzeit hergestellt werden sollte. Das war natürlich alles nur gespielt, aber sehr viele Leute konnten damit nicht leben, einem Tier vor dem Essen ins Auge zu schauen. Auch das ist wahrscheinlich das Problem: Die Anonymität des eingeschweißten Schnitzels. Viele sind sich einfach nicht bewusst, dass es aus einem lebendigen, fühlenden und vor allem leidenden Wesen entstanden ist…

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      • Hier in der Region hat es Beschwerden bei den Behörden gegeben, dass der Wanderfalke weithin sichtbar auf einem Funkmast seine Beute frisst und dass dies zu brutal sei, wenn Kinder das sähen… Sowas macht mich sprachlos. Wenn Kinder Fischstäbchen essen, sehen sie ja den Fisch nicht mehr…

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      • Ja, so ist es leider immer öfter. Und man macht Umstände zu Problemen, die eigentlich nur ein Symptom der ganzen Fehlentwicklungen sind. Wenn ich mir die Forderung anschaue, 70 Prozent aller Wildschweine zu erschießen (in der Schonzeit und inkl. Frischlinge), um die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Die Wildschweine können ja nichts dazu, dass der Mensch durch die Massentierhaltung und die Transporte von Tieren und Fleisch diese Krankheit in Osteuropa eingeschleppt haben. Und dass Menschen kontaminierte Wurst oder Fleisch, was sie nicht mehr essen wollen, an den Autobahnen aus den Fenstern werfen, was dann die Wildschweine fressen. Sie können auch nichts dazu, dass der Mensch die Landschaft immer mehr zersiedelt und die Aussagen, dass die Wildschweine in Städte vordringen stimmt ja oft nur teilweise. Meistens ist es der Mensch, der mit seinen Siedlungen in den Lebensraum der Wildschweine und anderer Wildtiere vordingt… Und dann beschwert er sich, dass die Wildtiere durch die Gegend laufen.

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      • Ja, so ist es leider. Die Vogelgrippe ist dieses Jahr zum Glück hier in meiner Region nicht nachgewiesen worden. Daher dürfen meine Hühner zum Glück weiterhin frei herumlaufen.
        Ja, die Liste dieser menschengemachten Probleme wird wirklich immer länger. Grund genug, diesem System ein bisschen was entgegen zu setzen. 🙂

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    • Ja, das frage ich mich auch immer, wenn ich Bilder aus Syiren sehe, wo wieder Giftgas eingesetzt wurde. Oder den US-Präsidenten höre mit seiner Unvernunft, den koreanischen Diktator oder andere… Ich glaube, so lange der Mensch nicht einmal die Rechte seiner eigenen Spezies schützt und schätzt, werden es die Tiere sehr schwer haben.

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      • Plastikmüll, Rodung des Regenwalds, Pestizide, Insektensterben…….. alles Menschengemachte Probleme. Passiert alles nur, weil es Unternehmen gibt, die den Hals nicht voll kriegen und die Politik es unterstützt. Traurig aber Realität. Oder anders gesagt zum 🤮

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      • Stimmt, es ist manchmal wirklich zum 🤮 Es gibt ja zum Glück einige positive Entwicklungen, aber die werden durch die Politik und Lobbyisten immer wieder ausgebremst. Bleibt nur dem Verbraucher ein Stück weit seine Macht als Konsument zu nutzen.

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      • Ja, aber wie Du schon sagst. Ein Schritt vor und die Unternehmen setzen alles daran zwei Schritte zurück zu gehen. Einfach traurig, aber im Gegensatz zu denen können wir uns hinterher nicht vorwerfen lassen, wenigstens alles in unserem Einfluss stehende versucht zu haben

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      • Genau so ist es. Und vielleicht wirkt der Druck durch geänderten Konsum und geändertes Verhalten ja auch mit etwas Verzögerung auch auf solche Unternehmen. Oder es entstehen neue Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, durch unseren geänderten Konsum wachsen und sich dadurch vielleicht die Kräfteverhältnisse zumindest ein wenig zum Besseren verändern.

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