Bayer für Bayer?

Zum Wochenende ein kleines satirisches Gedicht, das ich mir angesichts der Glyphosat-Entscheidung einfach nicht verkneifen kann…

 

Es war einmal ein Bayer,
der hatte einen „Freier“,
der Bayer hieß sogar?
War dieses Märchen wahr?

Der Bayer teilte mit:
So isser halt, der Schmidt.
Nun lief es wie geschmiert,
und Bayer war gerührt.

Fünf Jahre alte Leier,
nur dann gespielt durch Bayer?
Auf Kosten von uns allen!
Wem dürfte das gefallen?

Vielleicht ja dem Schmidt-Bayer,
der eigentlich der Meier
– Verwalter – von dem Amt,
das für Verbraucherschutz bekannt.
Doch ihm liegt Schützen fern,
er schaut ja nicht so gern
in Kochtöpfe der Leute,
das macht ihm keine Freude.

Stattdessen stimmt er zu,
dass weiterhin im Nu
wir krebserregend essen,
Naturschutz bleibt vergessen.

Wo Schmidt auf Wolken schwebt,
dort ist die Welt verdreht,
hier wird der Bock zum Gärtner,
und schlicht der Gast zum Pförtner.
Zum Prüfer wird der Produzent,
wo Geld en Masse vom Himmel hängt.

Genau hier träfe dann ein Bayer
auf den perfekten Bayer-Freier…

Doch ganz egal, wie es auch immer,
so geht es alles noch viel schlimmer:
Denn nicht einmal den eignen Posten
scheint Schmidt sein tolles Tun zu kosten.
Von Skrupel zeigt er gar kein Stück,
Ja, ja: So isser halt der Schmidt…

So bleibt uns nur beim nächsten Wählen
die Nieten besser auszuzählen…

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4 Gedanken zu “Bayer für Bayer?

  1. Ich muss zugeben daß das Satirische Gedicht doch am Ende passender ist als eine Anklage. Wo es in der Presse weitgehend klar gemacht wurde was keiner sehen will: Gerade unsere Kinder kommen in den Genuss eines Schadstoffcocktail aus Unkrautvernichtern, Insektiziden und Fungiziden.
    Ihre und unsere Nahrung, ihr Wasser, sogar ihre Parks und Spielplätze sind damit getränkt.

    Verbraucherschutz kommt erst auf wenn es keine Verbraucher mehr gibt die diese Waren kaufen.

    Gefällt 1 Person

    • Danke für den Kommentar und ich kann dem nur absolut zustimmen. Nur ein geänderter Konsum wird am Ende dauerhaft zu einem reduzierten Gifteinsatz führen.
      Das Schlimme ist ja, dass wir alle Unkrautvernichter im Körper haben. Ich habe mich letztes Jahr auf Glyphosat testen lassen und hatte das Gift im Urin. Man schätzt, dass über 90 Prozent aller Deutschen den Unkrautvernichter im Körper haben. Und das ist absolut erschreckend. Denn keiner weiß so recht, wie das Gift dauerhaft und in Kombination mit anderen Giften wirkt.
      Ja, angesichts dieses ganzen Schauspiels durch die Politik musste ich das einfach mal in eine Satire packen… 🙂

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