KriExit – Zeit für Frieden

KriExit – was soll denn das nun schon wieder sein?
Bei all dem „Exit“, das in letzter Zeit so durch die Medienwelt spukt, wäre es vielleicht mal was Positives. – Während der bevorstehende „Brexit“ und lange der drohende „Grexit“, der von französischen Nationalisten geforderte „Frexit“ und der niederländische „Nexit“, allesamt Horrorszenarien mit schlechten Konsequenzen wären. Denn ein KriExit wäre nichts anderes, als der Ausstieg aus dem Krieg. Man stelle sich vor, es ist Krieg und keiner geht hin… – Der Spruch ist bekannt. Doch wie soll das konkret gehen? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und sowohl im Großen als auch im Kleinen Lösungsansätze gefunden…

Kriege, Gewalt, Flüchtlingswellen, Unterdrückung, Verfolgung und Diktatoren: Die Spirale der Gewalt und Not scheint sich immer schneller zu drehen. Angefeuert wird sie durch Rassismus und Intoleranz, aber vor allem auch durch die Gier nach mehr. Umweltzerstörung, Klimawandel, Ausbeutung und Vergiftung von Lebensräumen führen immer öfter zu Spannungen, Flüchtlingswellen, Hungersnöten und Ungerechtigkeiten.

Grund genug für mich, dies kreativ zu thematisieren…
Das Ergebnis ist nun auf dem Buchmarkt erschienen.

KriExit – Zeit für Frieden
Gedanken, Gedichte, Geschichten

Zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert forderten Millionen Tote. Ihnen folgten unzählige Konflikte weltweit mit weiteren Millionen Opfern. Kriege um Öl, Einfluss, Macht und gegen den Terror. Kriege aus religiösen und rassistischen Gründen …
Doch was ist eigentlich Krieg? Woher stammt dieser Trieb zum Erobern, Töten und Siegen? Was sind die Folgen eines Krieges? Und könnte man den Krieg vielleicht ein für alle Mal aus der Welt tilgen?
Auch heute sind uns Krieg und Terror näher, als uns lieb ist. Dadurch stellen sich neue Fragen: Sollten wir uns wirklich nach außen hin abgrenzen, neue Mauern im Geist und in der Welt errichten und neue Waffen kaufen? Wer Waffen hat, der wird doch auch kämpfen? Wer Unrecht sät, wird der nicht Hass ernten? Und jener der tötet, mordet er nicht – egal auf welcher Seite er steht? – Gibt es in Wirklichkeit denn nicht doch nur eine Seite: Die der Menschlichkeit, der Liebe und die der einen Welt?
Vier AutorInnen stellen sich den Fragen in einer stürmischen, populistischen und gewalttätigen Zeit. Sie lassen Geflohene zu Wort kommen, die Vergangenheit sprechen, werfen den Anker aus und rufen hinaus in den Sturm: „Es ist Zeit für den KriExit!“

Die Autorinnen Elfie Nadolny und Sonja Rabaza, sowie der Autor Chris Peter und ich möchten mit diesem Werk einerseits einen Gegenpol zu Populismus, Rassismus, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Panikmache schaffen. Andererseits hat das Buch auch eine ganz praktische Auswirkung:
Der Erlös aus dem Verkauf kommt komplett dem Verein GreenFairPlanet e.V.  in Minden zugute.
Dieser betreibt den „Gemeinschaftsgarten Tausendschön“, in dem Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ökologisch wirtschaften, zusammenarbeiten und sich austauschen können.

Vielfalt funktioniert, bereichert und verbindet – sei es in der Natur oder zwischen den Menschen. Deshalb gehört dieses Projekt unbedingt gefördert, den Geflüchteten gehört ein offenes Ohr geschenkt. Und die, die mit ihnen in Kontakt treten, die „mit ihnen“ statt „über sie“ reden, gehören ebenso angehört und gefragt, was sie denn so ausmacht: Diese fremden, unbekannten Menschen. Deshalb haben wir auch einige von ihren Stimmen im Buch mit eingefangen.

Zu bestellen ist das Buch direkt bei mir, ebenso ist es im Buchhandel und bei Amazon.de erhältlich.
Es ist erschienen im Wendepunkt Verlag, besteht aus 127 Buchseiten
ISBN: 978-3942688932
Preis: 12,80 Euro

Hier eine kleine Leseprobe:

Es  begab  sich  zu
einer   Zeit,  als  die Menschen  im
Überfluss  lebten.  Als sie  Tonnen  von  Brot  in
großen Massen  produzierten, und  es  dann  entsorgten, es
verbrannten.  Als  sie  riesengroße  Schweine  züchteten,  deren
Mütter mehr Junge als Zitzen hatten. Die so viel Fleisch und Speck
an sich trugen, dass  sie  fast  nicht  mehr  laufen  und  stehen  konnten.
Und als sie Rinder züchteten, deren Euter fast größer war, als der Kopf.
Als Menschen die Hühner massenhaft Eier im Akkord produzieren ließen,
dass sie gar nicht mehr mit  deren  Verwertung vorankamen, und  die  Eier
am Ende im Müll landeten.  Als man männliche  Hühnerküken  schredderte,
weil sie  einfach  keiner essen wollte. Als man Gurken, Äpfel und Birnen nur
noch verkaufen  konnte, wenn  sie eine  bestimmte,  normierte  Form  hatten.
Wenn sie davon abwichen, wollte  sie keiner mehr und sie landeten im Müll.
In dieser Zeit fischte man mit  gewaltigen  Schleppnetzen  so  viel  Fisch  aus
den Meeren, dass der Beifang gar nicht so wichtig war, und man warf ihn tot
wieder ins Meer.  Es  war  zu  jener Zeit, als die Menschen Mais auf riesigen
Feldern anbauten, Sojabohnen, Rapps und die Ölpalme. Sie pflanzten sie in
gewaltigen Plantagen an,  sie  bewässerten   und  düngten  sie, sodass sie in
vielen Regionen der Welt wuchsen  und  reiche  Ernte brachten. Und dann
nahm man diese Massen an Essen, packte sie in große Anlagen und stellte
aus ihnen  Treibstoff her. Treibstoff, den  die Menschen in  Autos  füllten
und somit  fossilen Brennstoff  sparten. Man hatte so viel zu Essen,  dass
man es einfach verbrennen  konnte!  In dieser Zeit lebten die Menschen
derart im Überfluss, dass viele von ihnen so viel zu essen bekamen, dass
sie dick und  krank wurden, vor lauter Fett auf den Rippen. Zu der Zeit
war es, als die Menschen damit begannen, auch Insekten in Massen zu
züchten, um auch diese im Überfluss essen zu können. Und auch das
Wasser war im Überfluss vorhanden. Die Menschen badeten darin,
ließen es versickern, vergifteten  es mit schädlichen Chemikalien.
Es war zu jener Zeit als ich aufbrach, um zu diesen Menschen zu
gehen, aus der Dritten Welt auszubrechen, und mir ein Stück
vom Kuchen der Menschheit abschneiden wollte. Ich kam
übers Meer unter  Einsatz meines  Lebens. Und sie
sagten:  Nein!  Für  dich  ist  hier kein Platz, für
dich gibt’s kein Essen und kein Trinken hier!
Geh  zurück,  wo  du  hergekommen
bist! Wir können dir nicht
helfen! Wir tragen
keine Schuld!

Schlaraffenland ist abgebrannt…

Trumputin

Wie konnte man so einen wählen?
Da müsste man glatt nochmal zählen!
Gehirnzelle eins
Gehirnzelle zwei
So kann man’s doch gar nicht verfehlen!

Doch kann man sich’s so einfach machen?
Schlicht über die Wähler nur lachen?
Wo war ihre Not,
was war nicht im Lot,
dass sie wählten so einen Drachen?

Versunken in bitterem Elend,
und jegliche Hoffnungen fehlend.
so standen sie da,
und machten es wahr:
sie folgten den Märchenerzählern.

„America first“ die Parolen,
das sprach nicht nur an die paar Hohlen,
zog in ihren Bann,
zog viele so an,
belebte den Traum, der verholen.

„Be great again“ wollten sehr viele,
es stand an der Spitze der Ziele,
all derer die arm,
und die voller Gram
in kapitalistischer Mühle.

Die Alternativen, sie fehlten,
weshalb sie das Trumpeltier wählten.
Und gaben die Stimme,
so dass er gewinne
dem superreichen Erwählten.

Populistisch markige Sprüche
gemischt mit russischer Küche:
Gerüchte am Kochen,
die Fakten verworren,
auf dass man die Wahrheit vermische.

Mit all dem gewonnen hat schon
die Fake-News in einer Person.
Er ist nun im Amt,
viel Erde verbrannt,
sitzt nun auf narzisstischem Thron.

Die Wähler, sie werden schon sehen,
das Lachen wird ihnen vergehen.
Spielt „schwarz“ gegen „weiß“,
auf Putins Geheiß?
Er lässt neue Mauern entstehen.

Schafft ab die Gesundheitsreform,
und nimmt auch die NATO aufs Korn,
steht im Abseits dabei,
sein Land geht entzwei.
Und Putin bläst freudig ins Horn.

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